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Sabrina’s Story…

… bzw. meine vergangenen 10 Wochen…

Da ich die Highlights meiner Coaching-Zeit nicht in zwei, drei Sätzen zusammenfassen kann, da so vieles passiert ist bzw. sich so vieles verändert hat, hier meine Geschichte …

 

Ein Mail, dass vieles veränderte…

Als ich das Mail erhielt, befand ich mich gerade in einer Phase, in der ich wusste, dass bald eine berufliche Veränderung anstehen könnte – die Teamleiterposition wurde neu besetzt und ich sollte mich bewerben. Da ich eher in die Kategorie „introvertiert“ falle, es mir schwer fiel meine Stärken zu verkaufen und ich Situationen außerhalb meiner Komfortzone eher mied, wusste ich, dass ich für diesen Veränderungsprozess Unterstützung brauche. Genau in diesem Moment trudelte ein Mail über den WU-Newsletter ein, in dem ein Coaching, ausgerichtet auf introvertierte Menschentypen, angeboten wurde. Das Wort introvertiert sowie die gestellten Fragen und Situationen sprachen mich sofort an und ich sicherte mir einen Coaching-Platz. Das war der Start meiner 10-wöchigen Reise.

Vor dem ersten Coaching machte ich mir Gedanken darüber, ob ich mich einer zum damaligen Zeitpunkt fremden Person anvertrauen könnte/würde. Jedoch waren diese Befürchtungen nach kürzester Zeit verflogen, da mir Ingeborg sofort sympathisch war und wir auf der gleichen Wellenlänge waren.

Erfolgstagebuch – was bringt mir das?

Schon im ersten Workshop gab es eine Aufgabe: Führe in Zukunft täglich ein Erfolgstagebuch. Der Grund dafür war mir damals noch nicht bewusst, jedoch lernte ich schnell: Vieles, was man als selbstverständlich ansah, schrieb man jetzt auf. Dadurch zeigte man sich selbst die Erfolge und dass eben nicht alles selbstverständlich ist.

Kurz nach dem Coachingstart stand auch schon bald mein Vorstellungsgespräch an. Als Vorbereitung sollte ich die fünf wichtigsten Gründe, warum ich für den Job geeignet bin, darstellen und mir überlegen, was mein Plan für die ersten 100 Tage als Führungskraft ist. Ich sprudelte nur so vor Ideen und schon bald darauf bekam ich genau diese Fragen im Vorstellungsgespräch gestellt, wofür ich durch diese Übung perfekt vorbereitet war. Ich bekam die Stelle als Teamleiterin!

Ein weiterer Punkt des Coachings war meine Stärken, Fähigkeiten und Talente aufzuzeigen sowie Glaubenssätze zu formulieren. Um ehrlich zu sein, das fiel mir wirklich schwer. Dadurch muss man sich gewissermaßen präsentieren und loben, was ich eher als unangenehm empfand. Auch die Fragen: Wie fühlt sich Lob an? Wo fühlst du es? Für mich als Kopfmensch eine der schwierigsten Übungen.

Auch das Besprechen verschiedener Situationen und Geschehnisse öffnete mir oft die Augen. Nur weil ich etwas so sehe oder interpretiere, heißt das nicht jemand anderer sieht es genauso. Meine Erkenntnis: Öfter mal den Blickwinkel wechseln oder sich in jemand anderen hineinversetzen. Dabei ist mir das Wort „Egoismus“ im Kopf geblieben. Ich verbinde damit nur negative Gefühle, muss das jedoch jemand anderer auch so sehen? Nein 🙂

Veränderungen werden sichtbar

Eine weitere Aufgabe nach ca. der Hälfte der Coaching-Einheiten war mir darüber klar zu werden, wo ich nach 10 Wochen Coaching stehen möchte bzw. was ich erreicht haben möchte. Ich sollte Ziele niederschreiben und auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten. Für mich war es eine Herausforderung Zahlen zu nennen und mir war auch nicht wirklich bewusst, warum ich das mache bzw. was es mir bringt. Nach einiger Zeit wurde es mir klar, – eine der tollen Fähigkeiten von Ingeborg, Aufgaben und Übungen durchmachen, die einen zum Nachdenken bringen und zu vielen Selbsterkenntnissen führen, wodurch es „klick“ macht – nur so kann ich Veränderungen sichtbar und messbar machen. Eine weitere Übung war darzustellen was richtig cool an meinem Job ist. Auch hier sprudelte es nur so aus mir heraus, was ein gutes Gefühl war und mir bestätigte, dass ich das richtige tue und dass ich mit Freude und Begeisterung dabei bin.

„verschalten“ beim Autofahren

Ein weiters Bild, welches mir nach dem Coaching immer im Gedächtnis bleiben wird: Verschalten beim Auto. Oft denke ich im Nachhinein oft nach was hätte besser laufen können bzw. mache ich mir über einen Fehler viele Gedanken. Dann hat Ingeborg das Beispiel eingeworfen, wie oft denkst du über das Verschalten beim Auto nach, also einen Fehler? Meine Antwort: gar nicht, es ist passiert und danach ist es auch schon wieder vergessen. Auch dies war ein „Aha“-Erlebnis.

Es gibt noch viele Übungen, Aufgaben und Situationen, die mir im Gedächtnis geblieben sind und mir bei meiner Entwicklung weitergeholfen haben. Eine der wertvollsten für mich persönlich fand jedoch in unserer letzten Coaching-Einheit statt: Es ging situationsbedingt um das Thema „Werte“ und welche mein Fundament, meinen Grundstein bilden. Es gab eine berufliche Situation, die mich kränkte, aufregte, belastete, ich konnte es gar nicht genau sagen – meine Antwort warum mich dies ärgert: es geht ums Prinzip. Mehr konnte ich dazu nicht sagen. Genau hier kam dann das Thema „Werte“ ins Spiel. Welche Grundwerte sind mir wichtig und bei welchen bin ich bereit Kompromisse einzugehen. Warum mich diese Situation in der Arbeit belastete: es widersprach meinen Werten, und zwar genau jenen, bei denen ich keinen Kompromiss einzugehen bereit bin. Wieder mal ein „Aha“ -Erlebnis.

Die Ziele, die ich mir im Rahmen des Coachings gesetzt habe bzw. jene die wir zu Beginn definiert haben, habe ich erreicht. Neben diesen habe ich viele wertvolle Erkenntnisse mitgenommen und mich in vielen Belangen weiterentwickelt.

Zum Abschluss kann ich nur nochmal VIELEN DANK für diese tolle Erfahrung und deine Unterstützung sagen!

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